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Modulare Häuser in der Slowakei und in Tschechien: zwei Märkte, zwei Ansätze zur Wohnqualität

  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Der Markt für modulare und mobile Häuser entwickelt sich in den letzten Jahren sowohl in der Slowakei als auch in der Tschechischen Republik sehr dynamisch. Auf den ersten Blick könnte man meinen, es handle sich um ein ähnliches Umfeld – dieselbe Region, vergleichbare Immobilienpreise und ähnliche bauliche Rahmenbedingungen.


In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um zwei sehr unterschiedliche Märkte.


Der Unterschied liegt nicht nur im Angebot der Unternehmen, sondern vor allem in der Einstellung der Kunden zur Qualität, zu Technologien und zum langfristigen Wert eines Gebäudes.





Der tschechische Markt: mehr Reseller, weniger Hersteller – aber höhere Qualitätsansprüche


In der Tschechischen Republik sind heute zahlreiche Anbieter modularer Häuser tätig. Viele dieser Unternehmen sind jedoch keine direkten Hersteller, sondern Reseller, die Gebäude von unterschiedlichen Lieferanten beziehen und anschließend an Endkunden weiterverkaufen.


Dennoch ist der tschechische Kunde insgesamt deutlich informierter und anspruchsvoller.

Ein großer Teil der Kunden meidet gezielt containerbasierte „modulare“ Gebäude – ja, modular in Anführungszeichen.Nicht, weil sie auf Fotos schlecht aussehen würden, sondern weil man ihre technischen Grenzen kennt:

  • Wärmebrücken

  • geringere Dämmleistung

  • kürzere Lebensdauer

  • konstruktive und technologische Kompromisse


In Tschechien gibt es eine starke Tradition des Holzbaus, der heute einen bedeutenden Teil des Marktes ausmacht. Stahlbasierte modulare Gebäude sind hingegen eher die Ausnahme – insbesondere in technologisch ausgereiften Ausführungen ohne Wärmebrücken.


Gerade deshalb sind tschechische Kunden offen für moderne Systeme, die die Festigkeit von Stahl mit durchdachter Dämmung und hoher Energieeffizienz kombinieren.

 

Der slowakische Markt: Container dominieren noch, doch die Situation verändert sich


In der Slowakei dominierten bis vor Kurzem vor allem containerbasierte Bauweisen.Sie waren günstig, schnell verfügbar und wurden häufig als „modernes modulares Wohnen“ vermarktet.

Die Realität holt das Marketing jedoch zunehmend ein.

Immer mehr Menschen:

  • erkennen das Problem von Wärmebrücken

  • sind mit hohen Heizkosten konfrontiert

  • beschäftigen sich mit Kondensation, Feuchtigkeit und Materialdegradation


Es ist keine Seltenheit, dass Kunden erst nach einer negativen Erfahrung mit einem Containerbau nach Alternativen suchen.

Wie sie selbst sagen – nach einer „bezahlten Lektion des Lebens“.

Diese Kunden suchen nicht mehr nach der günstigsten Lösung, sondern nach hochwertigem Wohnraum, der über Jahrzehnte Bestand hat.

 

Stahlmodulare Häuser ohne Wärmebrücken – der technologische Unterschied, der entscheidet


Ein hochwertiges modulares Haus definiert sich heute nicht nur durch das verwendete Material, sondern vor allem durch seine konstruktive Ausführung.

Bei modernen stahlbasierten modularen Systemen geht es insbesondere um:

  • die vollständige Eliminierung von Wärmebrücken

  • die Trennung tragender Elemente vom Außenbereich

  • ein durchdachtes Schichtsystem der Dämmung


Ein Beispiel hierfür ist die Kombination der Hauptdämmung mit einem zusätzlichen, 130 mm starken, unbelüfteten Luftzwischenraum in Boden und Decke, der als zusätzlicher Dämmfaktor wirkt und die thermischen Eigenschaften des Gebäudes deutlich verbessert.

Solche Lösungen sind kein Zufall.Sie sind das Ergebnis von Berechnungen, Tests und jahrelanger Entwicklung.

 

Vom Holzbau zu einem einzigartigen modularen System


Nur wenige wissen, dass sich das Unternehmen KODIMA viele Jahre lang mit der Herstellung modularer Holzbauten beschäftigte, bevor das heutige technologische System entstand.

Modulares Bauen war von Anfang an „Handwerk“.

Das heutige Stahlsystem entstand jedoch nicht über Nacht. Ihm gingen voraus:

  • Jahre der Entwicklung

  • Hunderte von Berechnungen

  • zahlreiche Tests

  • sowie mehrere erfolglose Prototypen


Bis schließlich das erste voll funktionsfähige Projekt entstand, das weiter optimiert werden konnte.

Heute wird diese ursprüngliche Linie der Holzbauten von einer Tochtergesellschaft fortgeführt, während KODIMA einen technologischen „Upgrade“ vollzogen und eine Lösung auf den Markt gebracht hat, die zuvor praktisch nicht existierte.

 

Kopieren von Gebäuden vs. technologische Entwicklung


In den letzten Jahren ist zunehmend zu beobachten, dass zahlreiche Unternehmen oder Einzelpersonen versuchen, die modularen Gebäude von KODIMA visuell zu imitieren.

Das ist natürlich – Qualität zieht Aufmerksamkeit auf sich.

Der Unterschied liegt jedoch in der Technologie.


Das äußere Erscheinungsbild eines Hauses lässt sich relativ leicht kopieren.Ein konstruktives System ohne Wärmebrücken hingegen nicht.

Die Eliminierung von Stahlelementen, die vom Außen- in den Innenbereich führen (beispielsweise durch Boden, Stützen oder Decke), ist technisch anspruchsvoll und erfordert ein präzise entwickeltes System.


In dieser Form der stahlbasierten modularen Bauweise gibt es derzeit praktisch keine vergleichbare Lösung auf dem Markt.

Das ist kein Grund zur Selbstbeweihräucherung. Es ist das natürliche Ergebnis langfristiger Entwicklung.

 

Westeuropa gibt die Richtung vor

In technologisch fortschrittlicheren Ländern Westeuropas sind genau solche durchdachten modularen Gebäude zunehmend gefragt.

Kunden legen dort Wert auf:

  • Energieeffizienz

  • langfristige Kosten

  • Konstruktionsqualität

  • Lebensdauer des Gebäudes

Nicht nur auf den Anschaffungspreis. Und genau dieser Trend erreicht heute schrittweise auch Tschechien und die Slowakei.

 

Modulare Häuser sind längst keine günstige Alternative mehr.Sie entwickeln sich zu einer modernen und technologisch fortschrittlichen Wohnlösung – vorausgesetzt, man verfügt über das richtige Produkt.


Und genau hier wird sich entscheiden, wer in Zukunft Marktführer wird:jene, die Gebäude lediglich verkaufen, oder jene, die sie tatsächlich entwickeln und an sie glauben.

 
 
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